2010 begann das süße Karamellabenteuer und die süße Zauberei von zwei Schwestern – Aneta und Magdalena. Aneta, die Mama von Julcia und Gabrysia, und Magdalena, die Mama von Milenka, Hania und Hubert, wollten ihre frühere Passion für Handgemachtes sowie die Liebe für Süßigkeiten vereinen und beschlossen ihre eigene Firma zu gründen. Die Anfänge im trauten Heim mit einer umherlaufenden Kinderschar, wo sie Tonnen von Zucker verkochten, waren nicht einfach, aber schließlich entstand der erste Lutscher. Er war weder hübsch anzusehen noch schmeckte er gut, aber er war EIGENHÄNDIG GEMACHT (man kann ihn sich in der Manufaktur anschauen) und bereitete so viel Freude, dass die Schwestern beschlossen die Rezeptur zu verbessern, um den hohen Ansprüchen ihrer kleinen Leckermäulchen, welche aber auch gnadenlose Tester waren, gerecht zu werden. Zucker war überall allgemein erhältlich, zur Freude der kleinen Schlingel. Als im März 2011 die Rezeptur verbessert worden war, beschlossen sie ihre eigene Breslauer Manufaktur von Bonbons und Lutschern zu eröffnen. Der Name des Unternehmens entstand recht lange, bis endlich das Süße Hokuspokus die ganze Passion und Magie der Herstellung von Süßigkeiten treffend wiedergab. Die Suche nach einem geeigneten Standort dauerte zwei Monate. Dies musste ein außergewöhnlicher Ort sein. Die Schwestern wählten die ul. Szewska, am Breslauer Markt, aus, die als eine von wenigen den Status einer Wohnstraße hat, wo Autos kein Einfahrtsrecht haben, Kinder mitten auf der Straße spielen können und Fußgänger sogar vor der von Zeit zu Zeit vorbeifahrenden Straßenbahn oder Radfahrern Vorrang haben (obwohl nicht alle davon wissen ...). Es gab aber auch andere Faktoren, welche ausschlaggebend dafür waren, um dort die süße Vision zu verwirklichen. Gleich vor der Manufaktur befinden kleine Arkaden, unter die man sich während man auf die Workshops wartet, wenn Regen fällt, flüchten und bei Schönwetter spielen kann (fast beim Eingang befindet sich ein Spielplatz) und wo Kinder auch sicher warten können, wenn sie zu früh zu den Vorführungen kommen. Das Lokal musste, außer technischen Anforderungen, viele Ansprüche erfüllen; für die Schwestern war es äußerst wichtig, dass es groß und hell war sowie auch sehr zahlreiche Gruppen beherbergen konnte. Endlich gelang es ihnen aber ein geeignetes Lokal zu finden. Das war jedoch nicht alles – die Feriensaison in den Ämtern schien ewig zu dauern.
Schließlich aber war ALLES VOLLBRACHT!
Nach mehrmonatigen Renovierungsarbeiten entstand die erste Bonbonmanufaktur in Niederschlesien mit dem Namen SÜßES HOKUSPOKUS, was für die Sanitätsbehörde interessant war, für die gleich die erste Vorführung veranstaltet wurde, worauf im September 2011 die Pforten des Betriebes für alle Leckermäuler weit geöffnet wurden. Die Schwestern hatten Zeit, um sich an die ihre Arbeit beobachtenden Bonbonesser zu gewöhnen und am 2. Oktober wurde dann die Manufaktur offiziell geöffnet. So sahen die Anfänge des Großen Süßen Abenteuers aus, das bis heute andauert. Die Manufaktur wird zahlreich von kleinen und großen Leckermäulern besucht, die sehen wollen wie Süßigkeiten produziert werden und eigenhändig versuchen einen Lutscher herzustellen. Es schauen aber auch Touristen, die den „magischen Geschmack von Breslau” kennenlernen wollen, sowie Einwohner der Stadt, die unsere außergewöhnlichen Geschmäcke, die sie an die Geschmäcke ihrer Kindheit erinnern, zu schätzen wissen, vorbei …
Ihnen allen danken wir von ganzem Herzen

Aneta & Magda